Fußgängerschutz Workshop Prüfbereiche und Testpunkte

Beschreibung

Die Markierung der Prüfbereiche und die Bestimmung der einzelnen Testpunkte sind Voraussetzung für Anprallprüfungen. Für die gesetzlichen Anforderungen werden Prüfpunkte nach dem worst-case-Verfahren ausgewählt, bei Euro NCAP liegen sie in einem vorgegebenen Raster. Seit 2013 wendet Euro NCAP für den Kopfaufprall beim Fußgängerschutz die Gridprozedur an. Mittlerweile werden auch bei den Flex PLI- und Upper Leg-Tests feste Rasterpunkte verwendet. Dazu wurde u. a. die Internal Bumper Reference Line neu eingeführt. Für Typgenehmigungen wurde aktuell die Bestimmung der Breite des Beinanprallbereiches geändert, die mithilfe von quadratischen Platten anstelle von Ebenen erfolgen soll. Der Kurs stellt alle Verfahren im Detail vor.

Inhalte

  • Hintergründe, Grundlagen, Entwicklung der Verfahren
  • Einzeichnungen am Beispielfahrzeug
  • Prüfbereichsgrenzen, Ausnahmezonen, Sonderfälle
  • Gridpunktbestimmung, Testpunktauswahl
  • Anwendung des Farbschemas und der Vorhersage beim Grid

Ziele

Die Teilnehmer sammeln Kenntnisse aller Details der Fahrzeugmarkierung und gewinnen Sicherheit in der Anwendung der neuen Prozeduren sowie ein Verständnis der Vorgehensweisen.

Wer sollte teilnehmen?

Entwicklungs-, Simulations-, Versuchsingenieure, Techniker, Mechaniker

Termine & Anmeldung

Datum Ort Sprache Preis
24.03.2025 Bergisch Gladbach Deutsch ab 1150 EUR Anmelden
08.09.2025 Bergisch Gladbach Deutsch ab 1150 EUR Anmelden

Referenten

BGS Böhme & Gehring GmbH

Die Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen (BASt) verfügt auf ihrem Gelände in Bergisch Gladbach über ein Dummy-Kalibrierlabor. Die 1986 gegründete BGS Böhme & Gehring GmbH betreibt dieses Labor im Auftrag der BASt. Auftraggeber sind namhafte Automobilhersteller, Zulieferer und Prüfinstitute.